Zubehör für Probenteilung

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Probenteiler für Labore: Höchste Genauigkeit und Reproduzierbarkeit mit Riffelteiler und Rotationsprobenteiler

Probenteiler sind ein essenzielles Werkzeug in der analytischen Laborpraxis, insbesondere bei der Untersuchung von trockenen Schüttgütern wie Pulvern, Granulaten oder mineralischen Materialien. Eine präzise und repräsentative Probe ist die Grundlage für verlässliche Analyseergebnisse – und damit für fundierte wissenschaftliche Entscheidungen.

 

Repräsentative und reproduzierbare Probenteilung mit Riffelteiler RT und Rotationsprobenteiler RPT


Für eine repräsentative und reproduzierbare Teilung muss die zu ermittelnde Teilmenge zur Ursprungsmenge nahezu identisch sein. Sie solle die gleichen Eigenschaften wie die Ursprungsmenge besitzen. Dafür sind gegebenenfalls mehrere Teilungsvorgänge erforderlich. Beim Materialtransfer sollte darauf geachtet werden, dass keine Partikel verloren gehen und während des gesamten Prozesses eine präzise Ein- und Auswaage besteht. Zur Probennahme stehen Werkzeuge wie Probenehmer und Probenlanzen zur Verfügung. Hierbei muss die Probe homogen aus dem gesamten Querschnitt entnommen werden. Nach erfolgreicher Probenahme wird die Partikelprobe anschließend mithilfe spezieller Probenteiler, wie Riffelteiler oder Rotationsprobenteiler, aufgeteilt. Eine regelmäßige Reinigung und Wartung dieser Geräte sind unerlässlich.

NEXOPART Probenteiler | © NEXOPART
NEXOPART Probenteiler verschiedene Sorten | © NEXOPART

Warum sind Probenteiler wichtig?


Eine exakte Probenteilung gewährleistet, dass die analysierte Teilprobe die Eigenschaften der Gesamtprobe zuverlässig widerspiegelt. Dies ist besonders relevant bei heterogenen Materialien wie Bodenproben, Schüttgütern oder pharmazeutischen Mischungen. Fehlerhafte Teilung kann zu verfälschten Ergebnissen und somit negative Auswirkungen auf die Qualität der Analyse und im schlimmsten Fall auf das fertige Produkt haben.

Arten von Probenteilern und deren Funktionsprinzip

Je nach Probenart und Anforderungen werden unterschiedliche Probenteiler eingesetzt:

Rotationsprobenteiler:

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Der Rotationsprobenteiler arbeitet mit einem rotierenden Verteilsystem, das die Probe gleichmäßig auf mehrere Auffanggläser verteilt. Auf der rotierenden Plattform befindet sich eine festgelegte Anzahl von Kammern. Die Rotation verteilt die Probe gleichmäßig auf alle Kammern und sorgt dabei für eine homogene Teilung, unabhängig von der Korngröße oder Dichte des Materials. Der Rotationsprobenteiler RPT von NEXOPART ist mit einem 1:8, 1:10 und 1:30 Teilkopf erhältlich. Er geeignet sich sehr gut für pulverförmige oder granulierte Materialien.

Vorteile:
1. Hohe Teilungsgenauigkeit: Hochgenaue Teilung durch rotierende Mechanik.
2. Automatisierbar: Ideal für standardisierte Laborprozesse mit hohem Probendurchsatz.
3. Reproduzierbare Ergebnisse: Teilungsverhältnisse sind exakt einstellbar.
4. Geeignet für heterogene Materialien: Auch bei ungleichmäßigen Schüttgütern zuverlässig.

Nachteile:
1. Höhere Anschaffungskosten: Technisch aufwendiger und teurer als manuelle Geräte.
2. Wartungsaufwand: Mechanische Komponenten benötigen Pflege und regelmäßige Kontrolle.
3. Stromversorgung nötig: Abhängig vom Modell und Laborinfrastruktur.
4. Nicht flexibel: Nicht überall und mobil einsetzbar.

Anwendung: Der Rotationsprobenteiler ist optimal geeignet für Labore mit hohem Probendurchsatz und steigenden Anforderungen an Standardisierungsprozesse.
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Riffelprobenteiler:

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Einfaches, mechanisches Gerät zur manuellen Teilung von Schüttgütern – Der Riffelteiler bestehen aus einer Reihe von schrägen Rinnen, die die Probe beim Einfüllen abwechselnd in zwei Auffangbehälter führen. Der Riffelteiler RT von NEXOPART sind mit 6, 8, 12, 16 und 18 Durchlässen erhältlich. Durch mehrmaliges Teilen kann eine repräsentative Teilprobe erzeugt werden. Der Riffelteiler ist bestens geeignet für die schnelle und unkomplizierte Teilung von trockenen Schüttgütern.

Vorteile:
1. Einfache Handhabung: Keine komplexe Technik, leicht zu bedienen.
2. Kostengünstig: Geringe Anschaffungskosten, ideal für kleinere Budgets.
3. Wartungsarm: Keine beweglichen Teile, daher kaum Verschleiß.
4. Schnelle Teilung: Für kleinere Probenmengen sofort einsatzbereit.
5. Flexibel einsetzbar: Besonders geeignet für manuelle Teilung im Feld oder im Labor.

Nachteile:
1. Begrenzte Teilungsgenauigkeit: Abhängig von der Gleichmäßigkeit des Einfüllvorgangs.
2. Nicht automatisierbar: Für Labore mit hohem Durchsatz ungeeignet.
3. Fehleranfällig bei inhomogenen Proben: Ungleichmäßige Verteilung kann zu unrepräsentativen Teilproben führen.
4. Manuelle Wiederholungen nötig: Mehrfaches Teilen erforderlich für höhere Genauigkeit.

Anwendung: Der Riffelteiler eignet sich besonders gut für kleinere Labore oder für Anwendungen, bei denen eine manuelle Probenteilung ausreicht. Er überzeugt durch geringe Kosten und minimalen Wartungsaufwand.
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Weitere Typen von Probenteilern:

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Rotationsprobenteiler und Riffelteiler sind die wohl bekanntesten und meist genutzten Probenteiler, jedoch gibt es auch andere Probenteiler auf dem Markt:

1. Schwingfördererteiler (Vibratory Feeder Divider oder Multi-V- Feeder): Diese besondere Förderrinne ist nicht nur im RPT, sondern auch im NEXOPART CPA 2-1 Laborgerät verbaut. Dabei wird die Probe über einen schwingenden Kanal oder Förderrinne gleichmäßig verteilt. In der Regel ist der Schwingfördererteiler kombinierbar mit Waagen oder automatisierten Systemen.

2. Fallstromteiler (Falling Stream Divider): Die Probe fällt dabei durch eine Öffnung und wird durch rotierende oder feststehende Elemente geteilt. Das System ist praktisch für kontinuierliche Probenströme.

3. Labormisch- und Teilgeräte: Hier ist das Mischen und Teilen in einem Gerät kombiniert.

4. Automatische Probenteiler mit Waage: Die integrierte Waage dient zur genauen Teilmengenbestimmung. Diese Probenteiler sind ideal für pharmazeutische oder chemische Labore.

Wichtige Komponenten und Zubehörteile für Probenteiler:

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1. Probenauffangbehälter: Sammeln die geteilten Probenfraktionen ohne Verlustmaterial auf. Sie bestehen in der Regel aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl. Sie sind oft stapelbar und nehmen wenig Platz im Labor ein. Zum Teil sind sie mit einem Deckel verschließbar.

2. Zuführsysteme (z. B. Vibrationsförderer, Schneckenförderer): Sorgen für eine gleichmäßige und kontrollierte Materialzufuhr. Sie sind besonders hilfreich bei feinen oder schlecht fließenden Materialien.

3. Staubabsaugungssysteme: Reduzieren die Staubentwicklung beim Teilen. Sie sorgen für eine erhöhte Arbeitssicherheit z.B. bei der Trennung von gesundheitsschädlichen Stoffen. Außerdem verhindern sie Materialverlust.

4. Wechselbare Teilköpfe oder Teilmodule: Erlauben unterschiedliche Teilverhältnisse. Sie garantieren Flexibilität bei wechselnden Probenanforderungen.

5. Automatisierungseinheiten: Ermöglichen automatisierte Probenahme und -teilung. Ideal für Hochdurchsatzlabore oder Routineanalysen.

6. Waagen oder Dosiersysteme: Präzise Überwachung der Probenmenge. Können mit dem Probenteiler gekoppelt werden, um Zielmengen exakt zu erreichen.

7. Reinigungssysteme (z. B. Druckluftdüsen, Bürstenaufsätze): Erleichtern die Reinigung zwischen verschiedenen Proben. Dies ist wichtig zur Vermeidung von Kreuzkontamination.

Unser Zubehör für Probenteiler finden Sie hier.

Wichtige Maßnahmen zur Probennahme und -lagerung:

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1. Vermeidung von Kontamination: Führen Sie die Probennahme und die anschließende Probenteilung an einem sauberen, gut vorbereiteten Arbeitsplatz durch. Dies verhindert das Eindringen von Fremdpartikeln und sichert die Reinheit der Probe.

2. Auswahl der Probe: Verwenden Sie ausschließlich trockene, gut rieselfähige und möglichst homogene Proben. Diese Eigenschaften gewährleisten eine gleichmäßige Verteilung der Bestandteile und verbessern die Reproduzierbarkeit der Untersuchungsergebnisse.

3. Korrekte Lagerung: Bewahren Sie Einzelproben stets in geeigneten Behältern auf, die den Anforderungen an Material und Größe entsprechen. Stellen Sie sicher, dass alle Behälter eindeutig und dauerhaft beschriftet sind, um Verwechslungen zu vermeiden und die Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten.

Diese Maßnahmen tragen entscheidend dazu bei, die Qualität der Proben zu erhalten und verlässliche Analyseergebnisse zu erzielen.

Häufige Fragen und Antworten zur Probenteilung in der Partikelanalyse

Was ist ein Probenteiler?

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Ein Probenteiler ist ein Gerät oder eine Vorrichtung, die in Laboren und industriellen Anwendungen eingesetzt wird, um eine Gesamtprobe in kleinere, repräsentative Teilproben zu unterteilen. Ziel der Probenteilung ist es, sicherzustellen, dass die analysierte Teilprobe die Eigenschaften der Gesamtprobe möglichst genau widerspiegelt – insbesondere bei heterogenen Materialien wie trockenen Schüttgütern.

Welcher Probenteiler eignet sich am besten für mein Anwendungsgebiet?

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Die Wahl zwischen Riffelteiler und Rotationsprobenteiler hängt stark von den Anforderungen des Labors ab. Für einfache, manuelle Anwendungen mit geringem Probenvolumen ist der Riffelteiler eine praktische Lösung. Für präzise, automatisierte Probenteilung bei hohem Durchsatz und komplexen Materialien ist der Rotationsprobenteiler die bessere Wahl.

Wie ist die Probenmenge festzulegen?

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Die einzelnen Fraktionen und deren Mengenanteile müssen in der analysierten Materialmenge klar abgebildet sein. Dabei sind folgende Aspekte entscheidend:

1. Verwenden Sie keine zu große Materialmenge. So vermeiden Sie, dass einzelne Siebe überschüttet werden.
2. Verwenden Sie keine zu kleine Menge. Sonst können geringe Mengenabweichungen zu hohen Abweichungen im prozentualen Anteil führen. 

Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Probenmenge, desto präziser muss die Probenteilung erfolgen.

Welche Auswahlkriterien und Spezifikationen müssen für den passenden Probenteiler beachtet werden?

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Bei der Auswahl eines geeigneten Probenteilers für trockene Schüttgüter sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:

1. Materialeigenschaften: Korngröße, Fließverhalten, Feuchtigkeitsgehalt,
2. Probenmenge und Durchsatz: Einzelproben vs. Serienproben,
3. Automatisierungsgrad: Manuell oder automatisiert,
4. Analytische Anforderungen: Genauigkeit, Reproduzierbarkeit, Dokumentation

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