Probenteiler
Probenteiler für Labore: Höchste Genauigkeit und Reproduzierbarkeit mit Riffelteiler und Rotationsprobenteiler
Probenteiler sind ein essenzielles Werkzeug in der analytischen Laborpraxis, insbesondere bei der Untersuchung von trockenen Schüttgütern wie Pulvern, Granulaten oder mineralischen Materialien. Eine präzise und repräsentative Probe ist die Grundlage für verlässliche Analyseergebnisse – und damit für fundierte wissenschaftliche Entscheidungen.
Repräsentative und reproduzierbare Probenteilung mit Riffelteiler RT und Rotationsprobenteiler RPT
Für eine repräsentative und reproduzierbare Teilung muss die zu ermittelnde Teilmenge zur Ursprungsmenge nahezu identisch sein. Sie solle die gleichen Eigenschaften wie die Ursprungsmenge besitzen. Dafür sind gegebenenfalls mehrere Teilungsvorgänge erforderlich. Beim Materialtransfer sollte darauf geachtet werden, dass keine Partikel verloren gehen und während des gesamten Prozesses eine präzise Ein- und Auswaage besteht. Zur Probennahme stehen Werkzeuge wie Probenehmer und Probenlanzen zur Verfügung. Hierbei muss die Probe homogen aus dem gesamten Querschnitt entnommen werden. Nach erfolgreicher Probenahme wird die Partikelprobe anschließend mithilfe spezieller Probenteiler, wie Riffelteiler oder Rotationsprobenteiler, aufgeteilt. Eine regelmäßige Reinigung und Wartung dieser Geräte sind unerlässlich.
Warum sind Probenteiler wichtig?
Eine exakte Probenteilung gewährleistet, dass die analysierte Teilprobe die Eigenschaften der Gesamtprobe zuverlässig widerspiegelt. Dies ist besonders relevant bei heterogenen Materialien wie Bodenproben, Schüttgütern oder pharmazeutischen Mischungen. Fehlerhafte Teilung kann zu verfälschten Ergebnissen und somit negative Auswirkungen auf die Qualität der Analyse und im schlimmsten Fall auf das fertige Produkt haben.
Arten von Probenteilern und deren Funktionsprinzip
Je nach Probenart und Anforderungen werden unterschiedliche Probenteiler eingesetzt:
Rotationsprobenteiler:
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Vorteile:
1. Hohe Teilungsgenauigkeit: Hochgenaue Teilung durch rotierende Mechanik.
2. Automatisierbar: Ideal für standardisierte Laborprozesse mit hohem Probendurchsatz.
3. Reproduzierbare Ergebnisse: Teilungsverhältnisse sind exakt einstellbar.
4. Geeignet für heterogene Materialien: Auch bei ungleichmäßigen Schüttgütern zuverlässig.
Nachteile:
1. Höhere Anschaffungskosten: Technisch aufwendiger und teurer als manuelle Geräte.
2. Wartungsaufwand: Mechanische Komponenten benötigen Pflege und regelmäßige Kontrolle.
3. Stromversorgung nötig: Abhängig vom Modell und Laborinfrastruktur.
4. Nicht flexibel: Nicht überall und mobil einsetzbar.
Anwendung: Der Rotationsprobenteiler ist optimal geeignet für Labore mit hohem Probendurchsatz und steigenden Anforderungen an Standardisierungsprozesse.
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Riffelprobenteiler:
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Vorteile:
1. Einfache Handhabung: Keine komplexe Technik, leicht zu bedienen.
2. Kostengünstig: Geringe Anschaffungskosten, ideal für kleinere Budgets.
3. Wartungsarm: Keine beweglichen Teile, daher kaum Verschleiß.
4. Schnelle Teilung: Für kleinere Probenmengen sofort einsatzbereit.
5. Flexibel einsetzbar: Besonders geeignet für manuelle Teilung im Feld oder im Labor.
Nachteile:
1. Begrenzte Teilungsgenauigkeit: Abhängig von der Gleichmäßigkeit des Einfüllvorgangs.
2. Nicht automatisierbar: Für Labore mit hohem Durchsatz ungeeignet.
3. Fehleranfällig bei inhomogenen Proben: Ungleichmäßige Verteilung kann zu unrepräsentativen Teilproben führen.
4. Manuelle Wiederholungen nötig: Mehrfaches Teilen erforderlich für höhere Genauigkeit.
Anwendung: Der Riffelteiler eignet sich besonders gut für kleinere Labore oder für Anwendungen, bei denen eine manuelle Probenteilung ausreicht. Er überzeugt durch geringe Kosten und minimalen Wartungsaufwand.
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Weitere Typen von Probenteilern:
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1. Schwingfördererteiler (Vibratory Feeder Divider oder Multi-V- Feeder): Diese besondere Förderrinne ist nicht nur im RPT, sondern auch im NEXOPART CPA 2-1 Laborgerät verbaut. Dabei wird die Probe über einen schwingenden Kanal oder Förderrinne gleichmäßig verteilt. In der Regel ist der Schwingfördererteiler kombinierbar mit Waagen oder automatisierten Systemen.
2. Fallstromteiler (Falling Stream Divider): Die Probe fällt dabei durch eine Öffnung und wird durch rotierende oder feststehende Elemente geteilt. Das System ist praktisch für kontinuierliche Probenströme.
3. Labormisch- und Teilgeräte: Hier ist das Mischen und Teilen in einem Gerät kombiniert.
4. Automatische Probenteiler mit Waage: Die integrierte Waage dient zur genauen Teilmengenbestimmung. Diese Probenteiler sind ideal für pharmazeutische oder chemische Labore.
Wichtige Komponenten und Zubehörteile für Probenteiler:
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2. Zuführsysteme (z. B. Vibrationsförderer, Schneckenförderer): Sorgen für eine gleichmäßige und kontrollierte Materialzufuhr. Sie sind besonders hilfreich bei feinen oder schlecht fließenden Materialien.
3. Staubabsaugungssysteme: Reduzieren die Staubentwicklung beim Teilen. Sie sorgen für eine erhöhte Arbeitssicherheit z.B. bei der Trennung von gesundheitsschädlichen Stoffen. Außerdem verhindern sie Materialverlust.
4. Wechselbare Teilköpfe oder Teilmodule: Erlauben unterschiedliche Teilverhältnisse. Sie garantieren Flexibilität bei wechselnden Probenanforderungen.
5. Automatisierungseinheiten: Ermöglichen automatisierte Probenahme und -teilung. Ideal für Hochdurchsatzlabore oder Routineanalysen.
6. Waagen oder Dosiersysteme: Präzise Überwachung der Probenmenge. Können mit dem Probenteiler gekoppelt werden, um Zielmengen exakt zu erreichen.
7. Reinigungssysteme (z. B. Druckluftdüsen, Bürstenaufsätze): Erleichtern die Reinigung zwischen verschiedenen Proben. Dies ist wichtig zur Vermeidung von Kreuzkontamination.
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Wichtige Maßnahmen zur Probennahme und -lagerung:
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2. Auswahl der Probe: Verwenden Sie ausschließlich trockene, gut rieselfähige und möglichst homogene Proben. Diese Eigenschaften gewährleisten eine gleichmäßige Verteilung der Bestandteile und verbessern die Reproduzierbarkeit der Untersuchungsergebnisse.
3. Korrekte Lagerung: Bewahren Sie Einzelproben stets in geeigneten Behältern auf, die den Anforderungen an Material und Größe entsprechen. Stellen Sie sicher, dass alle Behälter eindeutig und dauerhaft beschriftet sind, um Verwechslungen zu vermeiden und die Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten.
Diese Maßnahmen tragen entscheidend dazu bei, die Qualität der Proben zu erhalten und verlässliche Analyseergebnisse zu erzielen.
Häufige Fragen und Antworten zur Probenteilung in der Partikelanalyse
Was ist ein Probenteiler?
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Welcher Probenteiler eignet sich am besten für mein Anwendungsgebiet?
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Wie ist die Probenmenge festzulegen?
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1. Verwenden Sie keine zu große Materialmenge. So vermeiden Sie, dass einzelne Siebe überschüttet werden.
2. Verwenden Sie keine zu kleine Menge. Sonst können geringe Mengenabweichungen zu hohen Abweichungen im prozentualen Anteil führen.
Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Probenmenge, desto präziser muss die Probenteilung erfolgen.
Welche Auswahlkriterien und Spezifikationen müssen für den passenden Probenteiler beachtet werden?
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1. Materialeigenschaften: Korngröße, Fließverhalten, Feuchtigkeitsgehalt,
2. Probenmenge und Durchsatz: Einzelproben vs. Serienproben,
3. Automatisierungsgrad: Manuell oder automatisiert,
4. Analytische Anforderungen: Genauigkeit, Reproduzierbarkeit, Dokumentation